Vom Zeitplan über Flug, Reiseziele, Route, Fortbewegungsmittel bis zu den Unterkünften: Eine USA Rundreise selbst organisieren ist einfacher, als du denkst. Diese sieben Schritte helfen dir bei der Planung.
Diese Tipps richten sich an alle, die ihre USA Rundreise selbst planen möchten. Wenn du das nicht willst, bist du bei einem Komplettangebot eines Reiseanbieters besser aufgehoben.
1. Zeitplan und Reisedauer
Die Grundlage jeder Reiseplanung ist dein Zeitplan: Wie lange kannst du Urlaub nehmen und wann startet und endet die Reise? Wenn du flexibel bist, empfehle ich mindestens drei Wochen. Bei kürzeren Reisen musst du wegen der großen Entfernungen zwischen Städten und Nationalparks viele Ziele streichen.
Plane möglichst außerhalb der Sommerferien: Dann sind beliebte Orte weniger voll und Unterkünfte oft günstiger. Winter eignet sich für Skifahren, Sommer für Wandern, Schwimmen und Schnorcheln.
2. Der Flug
Vergleiche online verschiedene Abflug- und Zielflughäfen sowie flexible Reisedaten. Wer bei den Terminen etwas Spielraum hat, kann das Budget entlasten. Denke bei einer Rundreise auch an Gabelflüge: Ankunft und Rückflug müssen nicht am selben Ort liegen.
3. Fixpunkte und Must-sees
Jetzt wird es kreativ: Welche Orte wolltest du immer schon sehen? Sammle Städte, Nationalparks, Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen. Auch Veranstaltungen können Fixpunkte sein – etwa ein Basketballspiel, eine Show in Las Vegas oder eine Bootstour am Lake Powell. Für beliebte Events solltest du Tickets rechtzeitig reservieren.
4. Inspiration für Reiseziele
Dir fehlen Ideen für Ziele? Lass dich von Reiseberichten über den USA-Osten und USA-Westen inspirieren. Notiere dir dabei nicht nur die großen Highlights, sondern auch kleinere Orte, Aussichtspunkte und lohnende Abstecher entlang der Strecke.
5. Die Rundreise-Route planen
Jetzt verbindest du deine Fixpunkte. Plane realistische Fahrzeiten, ausreichend Puffer für Unvorhergesehenes und ein gutes Verhältnis von Fahrt und Aktivitäten. Prüfe, ob sich durch die Verbindung zusätzliche Ziele ergeben. Google Maps oder Apple Maps sind gute Helfer – wichtiger als die kürzeste Linie ist eine Route, die dir genug Zeit zum Erleben lässt.
- Realistische Fahrzeiten kalkulieren
- Puffer für Unvorhergesehenes einplanen
- Fahrzeit und Aktivitäten ausgewogen verbinden
- Interessante zusätzliche Ziele entdecken
6. Das richtige Fortbewegungsmittel
Ein fahrbarer Untersatz ist für viele USA Rundreisen unverzichtbar. Ist ein Wohnmobil oder ein Mietwagen das richtige Mittel zum Zweck? Du wirst viel Zeit im Fahrzeug verbringen, deshalb sind Größe, Komfort, Stauraum und Versicherung wichtige Kriterien. Nimm dir Zeit für die Auswahl und vergleiche die Bedingungen des Vermieters.
7. Unterkünfte
Motels und Hotels gibt es bis in entlegene Gegenden, Campingplätze sind entlang der gängigen Routen gut ausgebaut. Trotzdem solltest du vorab ungefähr planen, wann du wo übernachten wirst. In touristischen Städten können zur Hauptsaison alle Zimmer ausgebucht sein; auch Festivals und Sportevents verändern die Verfügbarkeit.
Reserviere an wichtigen Fixpunkten am besten von zuhause aus. Vorbuchen bedeutet Sicherheit, spontane Buchungen bedeuten Freiheit – die passende Mischung hängt von deiner Route und Reisezeit ab.
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